Dienstag, 9. Februar 2016

Figos Augen

Habe die Ehre meine Damen und Herren. Ich bin Figo.




Die Menschen müssen alles in Schubladen stecken, wahrscheinlich um die Dinge zu beherrschen. Also ich stecke in der Schublade „Labrador“. Mein Lebensinhalt ist Fressen, Kacken, Schlafen, Rumtollen und das Wichtigste: LIEBE versprühen. Ab und an kann ich es mir nicht verkneifen, die Verrücktheiten der menschlichen Rasse mit meinem Bleistift einzufangen. Heute mal was über die ganz HIPPEN!






Es ist schon verblüffend, wie die sogenannte Flüchtlingskriese Massen von freiwilligen Helfern von ihren Sofas aufstehen lässt... wie damals zu den Hochwasserkatastrophen. Muss immer erste etwas passieren eh die Menschen ihren „Menschen“ raus lassen? Wuff!!! Wau!!!




Mittwoch, 12. August 2015

Ich gehe nach Unten und komme Oben an...





Neulich wandelte ich federnden Schrittes durch warmes Frühlingswetter. Die Gedanken fädelten sich wie Perlen auf eine pastellfarbene Perlenkette.
Ich wollte zu einem genüßlichem Seufzer ansetzen, als mich ein rhythmisches Etwas an den Ohren verwirrte. Etwas verärgert wandte ich mich diesem Störer zu und zielte mit meinen Augen auf ein Wirrwarr von Worten und Eindrücken, sowie schmerzenden Erinnerungen. Es klang als würde ein Preßlufthammer mit einem Rasenmäher kämpfen. Es war, als säßen beide in einem Düsenjäger, an dem gerade Münchhausens Kanonenkugel vorbei pfiff.
Vorerst gelang es mir meine Verwirrung mit lobenswerter Geschäftigkeit zu überspielen. Mein Gesicht baute ein angestrengtes Lächeln auf und strahlte geheuchelte Zufriedenheit aus.
Doch irgendwo unten schien der 3. Weltkrieg zu lauern!
Mit der letzten Kraft eines Ertrinkenden drückte ich die Tasten meines besten Freundes, dem Laptop.
Eine weise Geschichtenkennerin trat in mein suchendes Blickfeld. Sie riet allen von Stimmen der Vergangenheit Geplagten DIE Tür zu öffnen.
Im Moment des Lesens wußte ich welche Tür gemeint war.
Die weise Wolfsfrau redete vom RUHEN aller
Sinn-suchenden,
system-erklärenden,
alltags-hektischen,
auf-den-falschen-Pfad-führenden,
an-der-Erde-klebenden
Gedanken.

Am 4. August gelang es mir, dank einer schmerzlindernden Weinorgie, völliges Fehlen jeglicher Gedanken zu erzeugen.
Nichts umgab mich. Da sah ich DIE Tür. Wie von Geisterhand bewegt, öffnete sie sich und bot den Blick...
in MEINEN Keller frei.

Es roch nach Verwesung, ein kalter Schauer quoll aus der Tür...
Noch nie gesehene Dunkelheit.
Doch ich wollte es wissen. Mit dem Mut des tapferen Schneiderleins stieg ich flotten Schrittes die Treppe hinab.

Statt der erwarteten Monster, die nach meiner Freude griffen, strahlte plötzlich ein himmlisch schönes Licht in mein Herz und redete zu mir: Gilajan, alles ist gut!



Dort meinte ich den Stoff entdeckt zu haben, der das Universum zusammen hielt.
LIEBE, die uneigennützig ist, die sich verschwendet, die immer hofft, die verzeiht, die kraftvolle Kreativität hervorbringt, die sich vor Panzer stellt, die im Angesicht des Todes sanft lächeln kann.







Dienstag, 4. August 2015

FelsenWasser - wir brauchen uns

FelsenWasser

Es gibt Felsen und es gibt Wasser
Wer entscheidet was wichtiger ist
Grundverschieden und sich brauchend
Gefährlich wird es wenn das Wasser dem Felsen befiehlt zu fließen
Gefährlich wird es auch wenn der Felsen das Wasser stoppt
Gott schenkte dem Felsen das Wasser
Um sich sanft oder mal wild umspülen zu lassen
Gott gab auch dem Wasser einen Felsen
Um einen Ort der Ruhe und Orientierung zu haben
Am Tag der Tage werden sich beide erkennen und ein Paar werden
Die Bäume werden sich im Winde wiegen
Die Vögel werden sich in Höhen aufschwingen
Die Schnecke wird schmunzeln
Und der Ackerboden wird sagen:
Alles ist gut

Dienstag, 9. Juni 2015

Von der Prinzessin, die auszog um den schönen Prinzen zu befreien

Es war ein mal vor sehr langen Zeiten ein Prinzenknabe, der am Tische sitzend, beste Happen zugesteckt bekam, begleitet von mehrfachem verheißungsvollen Lächeln. Eines Abends versammelten sich bärtige, weise, in der Poesie bewanderte alte Männer in dem Hause seines Vaters. Der Prinzenbub wurde auf einen Hocker gestellt und aufgefordert, Gelerntes zu rezitieren. Der darauf folgende Applaus der von weit her gereisten Kenner der Worte ließ unseren Prinzenbuben in einen nie gekannten Rausch des Bewundertwerdens versinken.
Der noch nicht an Lebenserfahrung gereifte Bube behielt dieses Erlebnis als größtes Ziel in seinen Wünschen. Das Stehen auf dem Hocker wurde zur unbefriedigten Sehnsucht in seinen Träumen.
Er wuchs heran zu einem stattlichem jungen Mann, den junge Frauen heimlich begutachteten.
Doch eines Tages flog der Drache der Eitelkeiten  über das Land und suchte nach willigen Opfern. Da erblickte er den Prinzen und flog im Sturzflug auf ihn herab und packte ihn mit seinen gierigen Krallen und brachte ihn in seinen Bannkreis.
Der Drache lebte seit langem in den Wünschen des Vaters. Dort fraß er dessen Träume von Hochachtung und Ehre.
Unser Prinz fand sich wieder in einem Turm aus Nichtigkeiten. Gefangen!  

Genau zu dieser Zeit begann die Prinzessin, Tochter des  Königs der Wahrheiten ihre Traurigkeiten zu begraben.

Befreit und tief in der Wirklichkeit verwurzelt öffnete sie ihre Ohren und Augen. Aus ihrer linken Hand fielen Vergißmeinnicht-Blümchen auf vorzeitlichen Boden. Mit beider Händen zog sie das Schwert mit der kaum zu entziffernden Aufschrift: Excali...bur aus einem mannsgroßen Stein.
Im selben Moment begann ihr Herz laut zu jubilieren: Geliebte Prinzessin Kinderglück, du bist die vor Jahrtausenden angekündigte Herrscherin der Zeit!
Dein Durchschreiten des Leides wusch deine Wertungen rein und fröhlich. Geh und mach dich auf den Weg, allen Prinzenbuben dieser Welten zu verkünden, dass der Tag des Erkennens nahe gekommen sei. Die Zeit der Leichtigkeit des Verstehens sei nahe.

Prinzesslein hüpfte vor Vorfreude geradewegs in eine glitzernde, märchenhafte Winterlandschaft.
Mit dem nächsten Schritt betrat sie das Reich des bösen Drachen-Zauberers. Doch statt der zu erwartenden Kälte und Dunkelheit umsponn sie liebliche Musik, die ihre Lenden liebkoste. Ein warmer, duftender Lufthauch entblößte ihre Haare. Poesie, auf himmlischen Webstühlen gebildet, durchflutete die Ruhe. Ein süßliches „Ja, ich will“ verklebte ihre Pläne.
Mit der Kraft der sterbenden Kriegerin erhob sie das Schwert in ihrer rechten Hand, schwang es über ihrem Haar und stieß es mit allem Wissen aller Zeitlater in den Brustraum des Drachens. Dieser hatte  sich fast unbemerkt von hinten an sie heran geschlichen.
Blut wie Wasserfälle umgriff sie. Unendlich viele Stimmen schrien ihre Dummheit, ihre Gier und Machtsucht, ihre Lügen und Feigheiten, ihre Gewalträusche und vieles mehr in das Universum.
Das Hamsterrad, in dem sich der Prinzenbub verausgaben musste, stoppte langsam. Erschöpft und mißtrauisch tastete sich der aufblickende Prinz zur Hand einer klugen, weisen Prinzessin vor.
Der Schwung des Schwertes hatte ihre Wange berührt, so dass eine liebende Blutspur ihre Wange zierte.

Natürlich lebten die Prinzessin und der Prinz glücklich bis an ihr Lebensende. Der Prinz brach sich die Hüfte beim Aussteigen aus dem Hamsterrad. Dieses Leiden begleitete ihn bis zum letzten und ersten Atemzug.
Auch das Blut auf der Wange der Prinzessin wurde abgewischt am Aufhören der Zeit.



Montag, 13. April 2015

Das bewegte Meer


Das Meer gerät in Bewegung. Riesige Monsterwellen bedrohen die Gemütlichkeit.
Der Wind weht schärfer. Regen peitscht durch die Medien.
Aus dem aufgerissenen Mund der Monarchen kriechen winzige Schlangen. 
In den Augenhöhlen der Geldverleiher klafft Leere. 
Das Hamsterrad dreht sich atemberaubend  schnell. 
Schon hat es die Lichtgeschwindigkeit erreicht. 
Noch ein Bruchteilchen und die Zeit beginnt zu schmelzen.

Irgendwo in einem unscheinbaren Birkenwäldchen steht ein Häuschen mit Wänden wie aus Seidenpapier. Im Inneren wechselt ein wundersames Licht in weichen Übergängen die Farbe. Das Fundament des Hauses reicht bis zum Mittelpunkt des Seins. Ein Duft wie von frischer Wahrhaftigkeit gelangt aus den geöffneten Fenstern ins Freie. Der Bewohner des Häuschens ist ein etwa sieben jähriges Kindlein. In dem Getöse der letzten Zeit schreitet das Kindlein sicheren Schrittes in die Welt. Jeden Morgen pflanzt es zarte Pfläntzchen in den hart gewordenen Boden.

Eines Abends beobachtet das Kindlein einen älteren Herren und dessen Auto,
welches mit unzähligen Büchern beladen ist und im Morast des Weges stecken geblieben ist. Der Mann betätigt voller Ungeduld das Gaspedal und ein Reifen schleudert undurchsichtigen Schlamm in die Luft.
Das Kindlein fragt den Mann, ob er nicht eine Auto-Gebrauchsanleitung unter seinen Büchern habe. Als dieser die Frage verneint, greift das Kind in seine Hosentasche und legt etwas vor den stecken gebliebenen Reifen. Fast im selben Moment erhebt sich das Auto und der Mann fährt erleichtert in seine Zukunft. 
Im Rückspiegel glaubt er kurz das Kind mit einer blutenden Hand zu sehen. 

Samstag, 20. Dezember 2014

Das Hohelied der Liebe




Selbst wenn ich in der göttlichen Sprache der Engel reden könnte,
aber mein Herz würde nicht vor Liebe glühen,
ja dann hörten die Leute nur schrecklich gellendes, dröhnendes 
Gebrüll aus meinem Munde.


Wenn ich geheimste Worte in höchster Poesie sanft spräche
und dabei mit tiefster Seele glaubte Berge versetzen zu können,
aber mein Herz würde nicht vor Liebe glühen,
ja dann wäre ich ein Nichts.

Wenn ich alles, was ich besitze verschenken würde,
meinen Leib in Feuerstürme stürzte,
aber mein Herz würde nicht vor Liebe glühen,
Welches sinnlose Opfer.

Aber was ist Liebe:
Sie hat den Mut zur Geduld bis an´s Lebensende
Sie ist voller Güte
Sie ereifert sich nicht

Sie prahlt nie mit irgend etwas und sie bläht sich nicht auf
Sie bemüht sich niemals Jemanden mit ihrem Verhalten zu verletzen
Sie sucht in nichts nur ihren Vorteil

Wenn ihr übel mitgespielt wird, bleibt sie ruhig und in sich geborgen,
Deshalb trägt sie niemanden das Böse nach.
Auch wenn ihren schlimmsten Feinden Unrecht geschieht
Kann sie sich nicht freuen.

Dagegen kann sie an der Wahrheit erblühen und stakt werden.

Wenn ihr mit Lüge und Mißgunst begegnet wird,
kann sie gelassen bleiben,
da sie den Sieg der Wahrheit in sich trägt und an diesen Sieg glaubt.

Sie hat Hoffnung, die über die Grenzen des Universums reichen!
Sie weiß, dass sie ewig leben wird!




....übrigens gefunden in der Bibel und bissel neu übersetzt...



dazu inspiriert durch: Neal Diamond - The story of my life
https://www.youtube.com/watch?v=bYsv2qa1BTc

Sonntag, 9. November 2014

Sinn des Lebens?


Der Psychiater und Neurologe Victor Frankl wagte es, eine Antwort auf diese eigentlich unbeantwortbare Frage zu geben, etwa so:

1. Man kann etwas schaffen, etwas kreieren, etwas mit Leidenschaft vollbringen... wie die Relativitätstheorie erschaffen oder die Wohnung sauber halten.
2. Man kann sich dem Erleben der Schönheit der Natur widmen
3. Man kann einen Menschen liebend in seinem Inneren erleben. Und das immer wieder und immer intensiver.
4. Und schließlich kann es Sinn machen, Not oder Leiden mit einer Haltung der Tapferkeit zu ertragen.

Wer sich einer Sache mit Hingabe und Geduld widmen kann, wird nicht das bittere Wasser der Depression trinken müssen. Wer ein Freak ist und alles einer Idee opfert wir den Hunger nicht spüren, sich der Krankheit nicht ergeben und Entbehrungen belächeln.
Also springen wir von  dem rasenden Zug der gesellschaftlichen Zwänge, pfeifen wir auf Erfolgs-Blasen mit giftigem Inhalt.
Kann es sein, dass Menschsein an sich Sinn macht und dass Leistung besten falls eine kostbare Zugabe ist. 

Sonntag, 24. August 2014

neue Filme braucht das Land...


Deutschland lechzt nach „ DEM ANDEREN FILM“

Man hat genug von der FILMMAFIA, die uns überschwemmt mit deutschen Gemütlichkeitsfilmchen, für deren Produktion eine eingeschworene Bande an idyllische Drehorte auf der weiten Welt reisen darf.

Immer mehr Menschen kommen in Lebenskrisen, die durchaus mit der gesellschaftlichen Krise im Zusammenhang stehen...? Sich abends Krimis und Fantasie/Actionfilme als betäubende Droge in´s Gehirn zu stopfen zerstört den letzten Gestaltungs- und Überlebenswillen des Bürgers.

Junge Talente, die noch Kraft für Visionen haben, werden von einer gut funktionierenden Maschinerie abgeblockt. Schluß damit!

Bitte tut die Augen auf...bitte tut die Herzen auf...bitte lasst den Verstand nicht vernebeln.

Zur Zeit entsteht ein etwas anderer Film: 
Drei Fremde sitzen zusammen in einem Auto. Im Kofferraum transportieren sie einen alten Kühlschrank. Anna: verlassen und perspektivlos. Ulrike: hat ihr Obdach und ihren Job verloren. Thomas: wurde überfahren und ist bewußtlos. Unfreiwillig werden sie zu einer Schicksalsgemeinschaft und fahren in dem Roadmovie „Krach der Stille“ quer durch Deutschland.

Die Stille beginnt zu reden...
Junge Menschen machen sich auf den Weg
Ohne wirklich Knete zu haben glauben sie an das Unmögliche...den Sieg eines kleinen 
David gegen den Übermächtigen Goliath der Filmmafia.
Sie drehen einen Film...

Bleiben wir gespannt wie die Storry ihren Fortlauf nimmt..



Samstag, 16. August 2014

Gott!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Heute rufe ich zu dir Gott!
...ich rufe zu dir Gott, creator of all!
ich rufe für all die, denen man in´s Gehirn schlug: da ist kein Gott!
Ich mach mich krumm für die, denen niemand sagte, dass da jemand sei, der sie liebe!
Ich bitte für die, die wütend sind, ohne zu wissen worüber...
Ich steh auf und mach mich groß für die, die klein gemacht wurden...
Ich rufe in die tot gemachte Werbewelt ...in die Welt der Weltbeherrscher: 



Die zu Ratten gemachte Unterwelt wird sich erheben und den aufrechten Gang lernen!
Alles ist möglich, dem der da glaubt...

Freitag, 15. August 2014

Pharisäer 2014

Er ist heterosexuell. Na aber Hallo!
Er hat einen guten Job in einem Missionarischem Werk. Er ist 25 Jahre verheiratet mit der reizenden Sieglinde, die Gott ihm schenkte und die ihm 3 wunderbare Kinder gebahr.
Er ist für den Herrn unterwegs in der ganzen Welt um arme Sünder zur Umkehr zu rufen. Er führt ein spannendes Leben und gibt selbstverständlich akribisch genau den 10. Teil seines Gehaltes in seine Gemeinde, in welcher er lange in der Kinderarbeit tätig war, um später in die Männerarbeit zu wechseln, mit gleichzeitigem Engagement in der Bibelarbeit. Er besucht regelmäßig die Gottesdienste und kümmert sich ehrenamtlich um Strafgefangene, denen er erklärt worin ihre Lebenslüge bestehe.
Er ist soweit gesund und betet treu für die Kranken seiner Gemeinde. 
Letztes Jahr war er der Initiator für einen Jesus-Marsch in seiner Kleinstadt. Man müsse doch Flagge zeigen...
Man schätzt seine flammenden Reden auf vielen christlichen Veranstaltungen. Er besticht mit Weltgewandheit und Humor.
Der Pharisäer ist einfach gut. Aber sicher nicht ohne Sünde – im Gegenteil, er sei der Größte unter den Sündern...




Der Pharisäer kommt schließlich in den Himmel: Wie  erwartet legt man ihm die Festkleider an, setzt die Krone auf sein Haupt und geleitet ihn an den Tisch um sich zu laben. 
Erst dort auf dem Stuhl versinkend bemerkte er den Verlust seiner selbst. Wer saß da am Tisch? Solle er jetzt eine Ewigkeit mit diesem seelenlosem Etwas verbringen? ..in diesem nichts sagenden Körper gefangen bleiben? Hölle?! 
Oder gebe es noch Hoffnung mit seinem Herz in Berührung zu kommen? Könne er jetzt endlich seinen Verdrängungen in´s Gesicht schauen?

Könne er das erleben, woran er sich ungenau erinnere: da war jemand der schrie: erbarme dich Herr! ...und der Herr zeigt seine unendliche Güte und Weisheit.

Samstag, 2. August 2014

Gott deckt einen Tisch vor dir...

vielleicht so einen Tisch...


...und du kannst nicht zugreifen
...immer ist jemand schneller als du

In der Bibel steht eine wundersame Geschichte:
Da gab es einen Teich, der gelegentlich von einem Engel bewegt wurde. Immer wenn das geschah, wurde der erste Kranke, der den Teich erreichte, geheilt.
Jetzt stellen wir uns das Gewimmel an Menschen vor, die darauf warten irgendeine Bewegung des Wassers zu erspähen: Von Krankheiten gezeichnet, die Realität nur noch durch das Filter der Behinderung wahrnehmend; Alle Rücksichtnahme vergessend...sogar bereit die Krücke des Nebenstehenden umzustoßen, um nur ja als Erster das Wasser zu erreichen und erlöst zu werden vom LEID.

Und da ist Jemand, der Niemanden hat, der ihn zum Wasser tragen könnte. Es selbst schaffe es nicht aus eigener Kraft.

..der Gedeckte Tisch ist sichtbar, aber nicht erreichbar.

Es gibt Menschen, denen wurde ein teuflischer Gedanke mit in die Wiege gelegt: 
Für dich bleibt nur, was vom Tische der Begnadeten fällt. (Leider sind das oft Frauen, die oft sehr hilfsbereit und "selbt-los" scheinen) Diese Menschen gleichen unserem Gehinderten am Teich. In der Geschichte geht Jesus zu diesem Menschen und heilt ihn. Ich frage mich, ob Jesus nicht die Blockade des "NICHT NEHMENS" zerstört habe.
Hat er ihn womöglich vom Selbt-losen zum erhobenen Selbst befreit.

Diese Heilung kann sogar heute in der Begegnung mit dem Höchsten geschehen!
Ich glaube daran, dass dieser Gott Freude an Menschen mit erhobenem Haupt hat, die nehmen, was er bereit hällt.


In der Bibel steht sogar: Gott decke diesen Tisch im Angesicht meiner Feinde...



also, gehen wir hin, NEHMEN und TRINKEN wir!

Samstag, 21. Juni 2014

Die zweite Halbzeit

Deutschland - Portugal ...4:0...jub jub!


In der Lehrter Str./Stadtmission /Cafe´InneHalt

Icke war da und bin in der 11. Minute jubelnd vom Sessel geschnellt...Toooooooooooooooor!
Kaum hat man einmal von der tollen Bratwurst abgebissen, da ...Tooooooor!...Aufspringen, Johlen, sich nicht verschlucken dabei...
Als das 3. Tor fiel, wurde Cola verschüttet und ein dicker Klecks Schwäbischer Kartoffelsalat klatschte auf den sauberen Stadtmissionsboden. Toooooooooor!
Es sollten insgesamt 4 Tore werden. Die höchste Wette bei uns lautete: 3:0 für Deutschland ....Wann habe ich (und andere) meine Gefühle letztes mal so raus gelassen...?












tja und dann die 2. Halbzeit....Der Ball wurde hin und her geschubst...ab und zu ein kleiner Angriff ...Die Luft war angespannt...eigentlich könnte man das Spiel jetzt abbrechen...was soll noch passieren?...ein Gedanke des Mitleids für die potugiesischen Spieler huscht flüchtig vorbei...warten, futtern, Cola, Cola, Cola...warten...Verlängerung durchwarten...dann der erlösende Pfiff....Alle Anspannung entlud sich in tanzende Siegesverrenkungen.













Liebe Leut´le ....geht es in unserem Leben nicht auch so:


Jemand berichtet, dass er im Knast Gott beim Lesen der Bibel erlebt habe und dass er sich geborgen gewusst habe und dass er soooo viel erlebt habe. Doch jetzt nach einiger Zeit in Freiheit dringt die Alltagsrealität in sein Hochgefühl. Habe Gott ihn vergessen oder bestrafe er ihn gar?


Kennt ihr das: Schlag auf Schlag geschehen wundersame Dinge, Erkenntnisse regnen auf euch herab, Visionen entstehen ....


....und dann beginnt die zweite Halbzeit....  Zähflüssigkeit... die Füße scheinen am Boden zu kleben... alle Haushaltsgeräte haben sich abgesprochen, den Geist aufzugeben... man schiebt den "Ball" hin und her ....wo sind die Visionen von gestern? 
Manchmal dauern diese Halbzeiten sogar Jahre...
Und sie sind wichtig, zwar alles andere als schön, aber sie gehören einfach zum "Spiel" dazu.

Jogi Löw soll seinen Leuten, auch in Anbetracht der hohen Temperaturen in Brasilien, diese kräftesparende Taktik (Durchhalten!)gepredigt haben... also wir Frommen würden sagen "Harre aus"...



Denken wir dabei auch  an den "großen Abpfiff"....

Freitag, 20. Juni 2014

Der Buchstabe tötet

"Der Buchstabe tötet"....so etwas findet man in der heiligen Bibel. Doch die Mehrheit,die das liest, denkt dabei an die Anderen...die bösen Pharisäer...vielleicht an Katholiken...doch selten an sich selbst.
Wie kann man den Irrtum aufdecken, zu glauben, dass man selbst nicht gemeint sei? ...das scheint unmöglich, da man in ein System integriert wurde, dass teuflischer nicht sein kann. 

Das System der Religion!




Die Religion lehrt: Kämpfe gegen alles was dem "Wort", was immer das gerade sei, widerspäche. Dabei wird suggeriert, alle Sätze der "heiligen Schrift" seien 1:1 Wort Gottes. 

das heisst: ICH HABE RECHT wenn ich nur den passenden Vers finde.

Meine Tränen rollen...und vielleicht auch Gottes Tränen?...wenn der Splitter der vermeintlichen Sünde im Auge des Anderen gesucht wird. 



Ein Mann liebt einen Mann - oh welch Sünde...
Eine Frau liebt einen Ungläubigen - oh welch Sünde...
Jemand besucht nicht regelmäßig das Treffen der "Gerechten" - oh welch Sünde...
Ein Hartz VI-ler wagt es, nicht den 10. Teil seines "Einkommens" in den Klingelbeutel zu werfen - oh welch Sünde...

Tu die Augen auf...aber vor allem das Herz für die unaussprechliche Liebe des Schöpfers für seine Geschöpfe! Beende Dein Anklagen Anderer...schau in die Verwundungen deiner eigenen Seele.
Öffne die Augen und sieh deine eigene Unvollkommenheit. Gott sieht darin nur liebenswerte Möglichkeiten des Wachstums. Bitte Gott, dich selbst mit seinen Augen zu sehen. 

Dein Herz wird stark werden ohne Schwache noch schwächer zu machen. Anstatt zu verurteilen wirst du in Wahrheit und Kraft das Andere annehmen und lieben  können.



auch lesenswert:
  1. http://gott-in-berlin.blogspot.de/2014/05/sich-von-christus-lieben-lassen.html
  2. Herr Matthäus aus der Bibel sagt: Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?
  3. oder auf Bairisch: Zwö seghst n dö Schipff in n Aug von deinn Bruedern, dönn Traaum in deinn aignen aber gspannst nity?

Sonntag, 8. Juni 2014

Was ist ein Moslem....

Ich kenne einen Menschen, der als Moslem geboren wurde. Als kleiner Junge lehrte man ihn in die  Mosche zu gehen und die wahren Gedanken tief in der Seele zu bewahren. Man sprach nicht darüber...aber es schien dem Buben als müsse er die Berührungen des Mullah ertragen... irgendwie um seine Eltern zu beschützen...? Später begann der Bube, der mehr sah als andere Kinder, kunstvolle, entrückte Worte zu finden. Auch als 60-jähriger konnte er immer noch nicht der Macht dieses Mullahs entrinnen... er griff was ihm vor die Hände kam... aber am Ende seiner Zeit brach das Gerüst seiner Lügen unter Schmerzen unendlicher Krankheiten zusammen...hinzu kam das Urteil der Welt. 
Brüder und Schwestern: wann werden wir mit dem Herzen zu sehen lernen.....



Dienstag, 27. Mai 2014

gestern im Himmel...

An diesem Abend ordnete ich meine Sachen als wäre es das letzte mal... ich zog die Bettdecke bis an den Grund meiner Seele...Warmes Vergessen durchströmte meine Erinnerungen. Die Augenlider wurden schwer und vernebelten den starrenden Blick der unbarmherzigen Wahrheit.




Als ich die Lider wieder behutsam öffnete, strahlte ein Licht, das mich zu verbrennen drohte. Das erste, was ich wahr nahm, war das leichte, fast schwerelose Bewegen meiner Beine. Und...ich wusste Alles! Die Fragen schienen sich selbst zu beantworten. Höchste Kompliziertheit schmolz zur Leichtigkeit der Liebe zusammen.
Erst nach einer Ewigkeit, die wie in einem Augenblick verging, begegnete ich einem Menschen. Es war der Mensch, der vor Jahrhunderten meinen Geist jagte in Höhen der Glückseligkeiten und gleichzeitig in schreiende Qualen des Nichtwahrhabenwollens.

Wo waren die Verheimlichungen, die hilflosen mörderischen Lügen, wo war das Nicht-in-die-Augen-schauen-können? Die vielen zwiebelartigen Umhüllungen waren nicht mehr nötig um das geschundene Kindlein zu beschützen. Wo war das Schweigen, das früher Weltkriege entzündete? 

Ich sah und siehe es war nur ein Kindlein mit einem zarten, uneigennützigen Lächeln zu sehen. 

Und ... wir erkannten einander...und die Freude darüber brachte Universen zum Glühen.

Wenn ich ...jetzt die Augen wieder öffne, werde ich dem gütigen Blick des Schöpfers folgen können.

Samstag, 24. Mai 2014

Wieder die Q U A L mit der W A H L ... 2014





S I E sind wieder da... die  A U G E N W I S C H E R ... ,die Politikversäumnisse als knusprig gebratenen Speck an die Angel hängen und damit vor den mediendressierten Augen der „Wähler“ herum fuchteln! Augen auf Mensch...und auch die Nase! Riecht dieser Speck nicht wieder wie damals nach verbranntem Menschenfleisch!






....ohne viel Worte....

...in der Bibel steht sinngemäß:  DEIN JA SEI EIN JA UND DEIN NEIN SEI EIN NEIN.

Mittwoch, 21. Mai 2014

The Promise

https://www.youtube.com/watch?v=cQ0kh3k0LKE 
Tracy Chapman...the promise
Heute brennt mein Herz...
Ich habe aus dem Becher der Liebe getrunken
Und nie, nie wieder werden die Dinge banal sein können
Einen Augenblick die Urkraft der Schöpfung gespürt


Mittwoch, 26. März 2014

Rote Schuhe





Es wurde einmal ein seltsames Paar roter Schuhe gefunden
An einem seltsamen Ort
Diese Schuhe waren abgewetzt
Und sie hatten traurige Sohlen
Die Schuhe waren einmal auf dem Weg in märchenhafte Länder
Doch Regen und Wind sogen den Schuhen den Atem heraus
Die Nacht nahm was ihr nicht gehörte
Alles folgte fernen Gesetzen ohne Bedauern

Die Schuhe wurden einmal aus besten Stoffen gefertigt
Mit Perlen besetzt und mit goldenen Borten verziert
Lange silberne Bänder sollten sich um Füße winden
Doch Dornen haben diese Bänder von den Schuhen gerissen
Vom rastlosen Suchen und Laufen lösten sich die Seidenstoffe
Die Schuhe wurden zu Pantoffeln
Offen, verletzlich, ohne Heimat

Im Wald lebten Wesen der tausend Worte
Sie aßen morgens ein Wort und bewegten es im Munde
Dazu tranken sie ein zweites Wort
Dieses Wort durchspülte den gejagten Körper
Trafen sich zwei dieser rätselhaften Wesen
So schenkten sie einander ein funkelndes, poliertes Wörtchen
Das geschenkte Wort wurde wie eine Fauenfeder auf ihre Kronen gesetzt

Eines dieser Wesen liebte anschmiegsame Stoffe
Es wußte den Wert von Perlen und Borten zu schätzen
Eines Tages suchte und fand es die Schuhe
Auf einem Markt, auf dem nichts verkauft wurde
Heimlich griff das Wesen nach den Schuhen
Obwohl seine Hand wie Feuer zu brennen begann
Konnte es die Schuhe nicht wieder los lassen

Angekommen in der Höhle, in der er thronte
Schlüpfte er mit den Füßen in die Pantoffeln
Wieder begannen die Hände zu brennen wie rostiges Feuer
Doch die Füße waren das erste mal im Leben beschützt
Vor dem mit zerbrochenem Glas übersäten Boden
Heimlich begann das Wesen die Beine zum Tanze zu heben
Unbemerkt vom Universum schlich eine Träne über die harten Wangen

Doch das Wesen musste seinen Fund den anderen Wesen verschweigen
Da es kein Wort für die Pantoffeln fand
Das Wesen suchte mit der Verzweiflung des nahen Todes nach dem einen Wort
Doch das sonst so pralle Faß der Möglichkeiten schien leer zu sein
So musste das Wesen weiter mit nackten Füßen blutige Wege gehen

An allen Bäumen hingen gierige, einsame, inszenierte Worte
Die Wiesen erleuchteten mit Fragen aller geheimnisvollsten Welten
Jede Blume schien das Wissen der Väter zu bewahren
Der von allen verehrte Fluß in der Mitte des Waldes reißt jede Frage mit sich
Zarte Vermutungen werden überspült ohne je in die Hand genommen zu werden
Inmitten all dieser Billionen von schönen und tiefen Worten
Fehlt dem Wesen das eine Wort

Eines Nachts verließen die Schuhe das Wesen
Etwas panisch sprangen sie aus der goldenen Truhe in die sie das Wesen bewahrte
Die Schuhe atmeten die kühle Nachtluft und begannen leise zu singen
Die Melodie berührte das alt und starr gewordene Wesen im Traum
Eine feenhafte Gestalt breitete die Arme aus und schenkte dem Wesen
DAS WORT
Dabei floss heißes Blut aus dem Munde der Gestalt

Am Morgen entdeckte das Wesen seinen Verlust
Und das übernatürlich schöne Geschenk der nächtlichen Gestalt
Und in all seinen alten, gebrauchten Worten fand er keine Weisheit mehr
So beerdigte er seine gesammelten Worte
Und zuletzt sich selbst in dem heißen Blut in seinem Bett
Mit letzter Kraft versuchte er sich an das Wort im Traum zu erinnern
Dabei fiel sein Blick auf die leere Truhe
Auf den Grund der Truhe hatten die Pantoffeln ein Wort gestickt... DAS WORT!


Am nächsten Morgen erblickte ein neues
Kindlich lächelndes Wesen das Licht des Lebens
Die Spur der nächtlichen Träne ließ Träume wachsen
Auf dem faltigem Gesicht spiegelte sich die Sonne
Das Wesen trat vor die Tür und atmete
Vor der Schwelle ruhten geduldig die geliebten Schuhe

Selbsterfahrung


Ich umkreise mich 
Hab mich endlich
Bin zutiefst enttäuscht
Lasse mich wieder los
Stehe neben mir
Entdecke dich















auch lesenswet:
http://gott-in-berlin.blogspot.de/2014/05/ich-habe-keinen-menschen.html

Zwerge

Als die Zwerge von Nimmersatthausen ihren Drachentöter erschlugen, zwitscherten die Vögel, wie an jedem Tag. Die Sonne schien auf das Geschehene.
Viel zu spät bemerkten die Zwerge ihren Irrtum... denn die Vögel zwitscherten und die Sonne schien daher ...